IT Business Consultant (IHK)

Qualifiziertes Experten-Team

„Durch unsere langjährige Praxiserfahrung sind wir nicht nur erfahrene Experten,
sondern IT ist auch unsere Leidenschaft.“

Förderfähige Aufstiegs-Fortbildung

„Mit dem Aufstiegs-BAföG können bis zu 75% der Kosten für Lehrgang und IHK-Prüfung eingespart werden“

Während der Ausbildung zum Operativen Professional können Sie sich je nach persönlichem Interesse in den Bereichen Projektleitung, Entwicklung sowie Beratung qualifizieren.

Fortbildung

IT Business Consultant IHK
(Bachelor Professional in IT Business Consulting)

Basierend auf dem Konzept des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) orientiert sich die Fortbildung eng am Bedarf der international ausgerichteten IT-Wirtschaft, die immer noch händeringend nach IT-Fach- und Führungskräften sucht. Auch ambitionierte Quereinsteiger mit praktischer IT-Erfahrung haben mit der Ausbildung zum Operativen Professional die Chance, eine in der Branche sehr gefragte Qualifikation zu erwerben.

  • Analysieren von Geschäftsprozessen und Bewertung von Systemen
  • Gestaltung von Veränderungsprozessen in Unternehmen
  • Akquirieren und Durchführen von IT-Beratungsprojekten
  • Erstellen von kundenspezifischen Lösungsangeboten
  • Planen und Überwachen der Umsetzung der IT-Lösung beim Kunden

Um die Gleichwertigkeit von beruflichen und akademischen Bildungsabschlüssen deutlich zu machen, wurde in der seit 01.01.2020 gültigen Fassung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) die neue Bezeichnung Bachelor Professional für Fortbildungsabschlüsse auf DQR Niveau 6 festgelegt.

Betriebswirtschaftliches Handeln Mitarbeiterführung und Personalmanagement
  • Marketing
  • Rechtsbewusstes Handeln
  • Wirtschaften und Finanzieren
  • Betriebliches Kostenwesen
  • Personalplanung und -auswahl
  • Mitarbeiter- und Teamführung
  • Qualifizierung
  • Arbeitsrecht

IT-Systeme und Prozesse IT-Projektmanagement
  • Geschäftsprozessanalyse
  • Technical Engineering
  • Projektanbahnung
  • Projektorganisation und -durchführung
  • Projektcontrolling
  • Projektmarketing

Blended Learning / Hybridunterricht – Teilzeit

  • 18 Monate (ca. 750 Unterrichtsstunden)
  • E-Learning in Verbindung mit Präsenzphasen bei der LDC Informationssysteme GmbH
  • Berufsbegleitender Teilzeit-Unterricht
  • Unterrichtstage Mo/Mi oder Di/Do ergänzt durch Wochenendworkshops

Kosten: 6950 € inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Prüfungskosten

Blended Coaching – Vollzeit

  • 6 Monate (Hybrid-Kompakt-Kurs)
  • Individualunterricht (inkl. intensiver Prüfungsvorbereitung)
  • E-Learning, Online-Coaching, Präsenz nach Absprache
  • Unterrichtstage/-zeiten nach Absprache

Kosten: auf Anfrage

Abschluss: Die Ausbildung macht Sie fit für die schriftliche und mündliche Abschluss-Prüfung vor der IHK. Erfolgreich bestanden haben Sie eine lebenslang gültige, gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung auf hohem Fortbildungsniveau.

Sowohl die Zertifikationsprüfung zum Informationssicherheitsbeauftragten (IHK) als auch weitere Prüfungen zum IT-Security Manager können durch das enthaltene Zusatzmodul bei der IHK oder einer anderen Zertifizierungsstelle abgelegt werden.

Förderung

Um die Kosten für Ihre Weiterbildung zu Minimieren, steht als Fördermöglichkeit das Aufstiegs-BAföG zur Verfügung. Hierbei können die Teilnehmer u.a eine Kombination aus direktem Zuschuss und Förderdarlehen erhalten. Die Fortbildungskosten lassen sich hierbei um bis zu 75% reduzieren.

Das Aufstiegs-BAföG ist eine gesetzlich geregelte Geldleistung, mit der Sie bei Ihrer beruflichen Weiterqualifizierung finanziell unterstützt werden. Es werden sowohl Teilzeit- als auch Vollzeitlehrgänge gefördert.

Mögliche finanzielle Unterstützungen:

  • Zuschuss zu Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
  • Zuschuss Kinderbetreuung für Alleinerziehende
  • Unterstützung zum Lebensunterhalt bei Teilnahme an Vollzeit Lehrgängen

Zusätzliche Informationen zum Aufstiegs-BAföG finden Sie beim
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF):

Aufstiegs-Bafög
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Begabtenförderung berufliche Bildung

Das Weiterbildungsstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Junge und motivierte Talente werden bei der beruflichen Entwicklung, beim Aufbau von weitreichenden Kompetenzen und Fertigkeiten unterstützt und gefördert. Ein Stipendiat kann in einem Förderzeitraum von drei Jahren bis zu 8.100 € für Weiterbildungsmaßnahmen erhalten.

Die Voraussetzungen sowie Informationen erhalten Sie bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung:

Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

Steuerliche Vorteile

Grundsätzlich sind bei beruflichen Fortbildungsmaßnahmen alle Kosten von der Steuer voll abzugsfähig. Werden die Kosten vom Arbeitgeber getragen, können sie als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Werden die Kosten vom Teilnehmer selbst getragen, können sie in voller Höhe als Werbungskosten abgesetzt werden.

Abzugsfähig sind beispielsweise:

  • Lehrgangskosten
  • Prüfungsgebühren
  • Arbeitsmittel
  • Fachliteratur

Prüfung

Die Abschlussprüfung der Fortbildung
Certified IT Business Consultant IHK (Geprüfter IT-Berater / Geprüfte IT-Beraterin)
kann bundesweit bei jeder lokalen IHK abgelegt werden.

Da die schriftlichen Prüfungen mit bundesweit einheitlichen Aufgaben und an bundeseinheitlichen Terminen durchgeführt werden,  besteht für alle Teilnehmer 100% Chancengleichheit unabhängig vom gewählten Bildungsträger.

Die Fortbildungsverordnung allein bildet die Grundlage für die Erstellung der einheitlichen Prüfungsaufgaben.

Mit folgenden Nachweisen werden sie zur Prüfung der Operativen IT Professionals zugelassen:

  • abgeschlossene Ausbildung in einem IT/TK-Beruf + mindestens 1-jährige IT-Berufspraxis oder
  • abgeschlossene Ausbildung in einem sonstigen Beruf + mindestens 2-jährige IT-Berufspraxis oder
  • 5-jährige IT-Berufspraxis, wenn keine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt

Spätestens zur Prüfung muss die vorgegebene Berufspraxis vorhanden sein.

Abweichend davon kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er/sie Qualifikationen erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

In der Fortbildungsverordnung wird bei den Zulassungsvoraussetzungen darauf hingewiesen, dass die Berufspraxis …

  • die Qualifikation eines zertifizierten IT-Spezialisten* (ISO) beinhalten oder
  • eine nach Breite und Tiefe entsprechende Qualifikation nachgewiesen werden muss.

* Das bedeutet, eine offizielle Zertifizierung als IT-Spezialist ist nicht erforderlich. Der Nachweis ist z. B. auch über Arbeitszeugnisse oder eine Bestätigung des Arbeitgebers möglich, aus der hervorgeht, dass eine Tätigkeit im IT-Bereich ausgeübt wird.

WIS IT-Spezialisten

Um Chancengleichheit für alle Teilnehmer unabhängig vom Bildungsträger zu gewährleisten, werden die schriftlichen Prüfungen bundesweit an einheitlichen Terminen und mit einheitlichen Aufgaben durchgeführt.

Die Grundlage für die Erstellung der einheitlichen Prüfungsaufgaben ist die Fortbildungsverordnung.

Prüfungstermine 2022-2025

Die schriftlichen Prüfungen werden zu bundeseinheitlichen Terminen mit bundeseinheitlichen Aufgaben durchgeführt. Eine Grundlage für die Aufgabenerstellung ist die jeweilige Verordnung und der jeweilige Rahmenplan.

Die Prüfung besteht aus drei Prüfungsteilen:

  • Profilspezifische IT-Fachaufgaben
  • Betriebliche IT-Prozesse
  • Mitarbeiterführung und Personalmanagement

Identischer Prüfungsteil für Operative IT-Professionals

Die Prüfung im Teil „Mitarbeiterführung und Personalmanagement“ ist für alle Profile der Operativen IT-Professionals identisch. In den anderen Prüfungsteilen werden bei den Aufgabenstellungen profilspezifische Schwerpunkte gesetzt.

Prüfungsteil „Profilspezifische IT-Fachaufgaben“

Schriftliche Prüfungen

  • drei handlungsorientierte Situationsaufgaben
  • je Aufgabe min. 150 Minuten, Gesamtzeit max. 540 Minuten
  • eine Situationsaufgabenstellung erfolgt in englischer Sprache
  • die Beantwortung muss in deutscher Sprache erfolgen

Mündliche Ergänzungsprüfung

Eine mündliche Ergänzungsprüfung (MEP) ist in einem Qualifikationsbereich möglich, wenn in nicht mehr als einer schriftlichen Prüfungsleistung eine mangelhafte Prüfungsleistung erbracht wurde. Bei einer oder mehreren ungenügenden schriftlichen Prüfungsleistungen besteht diese Möglichkeit nicht.

Prüfungsteil „Betriebliche IT-Prozesse“

Projektdokumentation

  • Erstellung einer Dokumentation über ein praxisrelevantes Projekt oder
  • über eine Aufgabe aus dem Bereich der betrieblichen IT-Prozesse
  • Umfang und Abgabetermin werden durch eine Zielvereinbarung zwischen Prüfungsteilnehmer und Prüfungsausschuss festgelegt.

Präsentation und Fachgespräch

  • Die Auswertung wird durch die Präsentation des Ergebnisses und ein anschließendes Fachgespräch vorgenommen
  • Gesamtdauer 60 bis 90 Minuten
  • davon 20 bis 30 Minuten Zeit für die Präsentation
Prüfungsteil „Mitarbeiterführung und Personalmanagement“

Schriftliche Prüfungen

  • zwei handlungsorientierte Situationsaufgaben
  • je Aufgabe min. 90 Minuten, Gesamtzeit max. 240 Minuten

Praktische Demonstration

  • Vorbereitungszeit 20-30 Minuten
  • Dauer der Prüfung max. 30 Minuten

Mögliche Themen der praktischen Demonstration

  • Vorbereiten und Durchführen eines Einstellungsgesprächs oder
  • Vorbereiten und Durchführen eines Mitarbeitergesprächs oder
  • * Vorbereiten und Durchführen einer Ausbildungseinheit oder
  • * Vorbereiten und Durchführen einer Mitarbeiterqualifizierung

Ausbildereignung für IT Business Consultant

  • * Vorbereiten und Durchführen einer Ausbildungseinheit oder
  • * Vorbereiten und Durchführen einer Mitarbeiterqualifizierung

* Die oben genannten Themen der praktischen Demonstration gelten als Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation nach dem Berufsbildungsgesetz.

Weitere Informationen finden Sie im nachfolgenden Abschnitt „Ausbildereignung für IT Business Consultant“.

Wer die IHK-Prüfung zum IT Business Consultant bestanden hat, ist von der schriftlichen Prüfung für die Ausbildereignung befreit. Wurde zusätzlich im Prüfungsteil „Mitarbeiterführung und Personalmanagement“ eines der Themen „Vorbereiten und Durchführen einer Ausbildungseinheit“ oder „Vorbereiten und Durchführen einer Mitarbeiterqualifizierung“ gewählt, so ist die Ausbildereignung gemäß AEVO vollständig nachgewiesen.

Auszug Fortbildungsverordnung IT Business Consultant: § 21 Ausbildereignung

(1) Wer die Prüfung nach dieser Verordnung zu einem Abschluss der operativen Professionals bestanden hat, ist vom schriftlichen Teil der Prüfung der nach dem Berufsbildungsgesetz erlassenen Ausbilder-Eignungsverordnung befreit.

(2) Wer dabei im Prüfungsteil „Mitarbeiterführung und Personalmanagement“ für die praktische Demonstration den Anwendungsfall „Vorbereiten und Durchführen einer Ausbildungseinheit“ oder „Vorbereiten und Durchführen einer Mitarbeiterqualifizierung“ ausgewählt hat, hat die berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation nach dem Berufsbildungsgesetz nachgewiesen. Hierüber ist dem Prüfungsteilnehmer/der Prüfungsteilnehmerin ein Zeugnis auszustellen.

Verordnung über die berufliche Fortbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Fortbildungsverordnung).

In der Fortbildungsverordnung sind die Zulassungsvoraussetzungen sowie die Inhalte und der Ablauf der Prüfung zum IT Business Consultant ausführlich beschrieben.

IT-Fortbildungsverordnung

Anmeldung zur Fortbildung

Reservieren Sie sich jetzt bereits frühzeitig einen Platz für die Weiterbildung zum
Certified IT Business Consultant IHK (Geprüfter IT-Berater / Geprüfte IT-Beraterin)
und stellen einen Antrag auf Förderung (Aufstiegs-BAföG).
zur Anmeldung